17.-18. April 2026 in Logumkloster (DK) & 26.-28. Juni 2026 bei Artefact (DE)

Initiative Grøn Grenzregion

Mit der Initiative grüne Grenze fördern wir die grüne Transformation direkt vor unserer Haustür – in der deutsch-dänischen Grenzregion. Wir unterstützen Menschen, die in ihren Dörfern, Nachbarschaften oder Kommunen bereits anpacken und nachhaltige Veränderungen voranbringen wollen.

Unser Ziel: Engagierte vernetzen, stärken und sichtbar machen. Wir schaffen Räume, in denen Ideen wachsen, Synergien entstehen und praktische Lösungen umgesetzt werden können – gemeinsam und grenzüberschreitend.

Herzstück des Projekts ist die Green Højskole / Grüne Hochschule: ein Lern- und Arbeitsraum, in dem lokale Gruppen ihre Projekte weiterentwickeln, voneinander lernen und im Austausch mit anderen Teams ihre Vorhaben in die Praxis bringen. Ganz gleich ob Mobilität, Energie, Konsum oder Ernährung – jede Gruppe arbeitet an ihren eigenen Themen, profitiert aber vom gemeinsamen Wissen, Coaching und praktischer Unterstützung durch die Projektpartner.

Der Perspektivwechsel macht den Unterschied: Lösungen, die in Dänemark schon funktionieren, können in Deutschland adaptiert werden – und umgekehrt. Gemeinsam gestalten wir eine resiliente, engagierte Grenzregion, die zeigt, wie Nachhaltigkeit im Alltag gelingt.

Programmheft Grøn Grenzregion Initiative

Werde Praktivist*in. Auch wenn du dich (noch) nicht so nennst.

„Praktivist*in“ ist eine Wortschöpfung aus Dänemark, die das Praktische in den Mittelpunkt stellt. Anders als klassische Aktivist*innen, die vor allem auf Missstände aufmerksam machen, setzen Praktivist*innen direkt bei der Umsetzung an. Sie arbeiten lösungsorientiert, gemeinschaftlich und konstruktiv – mit dem Ziel, Systeme nicht abzureißen, sondern zu verbessern. Praktivismus heißt also: anpacken, ausprobieren, nachjustieren.

Kurz gesagt: Praktivist*innen denken gemeinsam, handeln konkret und verändern nachhaltig.

Gemeinsam unsere Grenzregion stärken

Die grüne Transformation passiert nicht irgendwo. Sie passiert hier – in unseren Dörfern, Nachbarschaften und Kommunen entlang der deutsch-dänischen Grenze. Und sie passiert, weil Menschen wie du anpacken: mit Ideen, Mut, Ausdauer und manchmal auch gegen den Wind. Mit der Initiative Grüne Grenze schaffen wir Raum für genau dieses Engagement.

Ausgewählte Gruppen nehmen am ersten Wochenende (17.–18. April 2026) im Kloster Løgumkloster (DK) teil, wo Vernetzung, Workshops und Wissensaustausch stattfinden. In der anschließenden Begleitphase (20. April bis 27. Juni 2026) erhalten die Teams Coaching und Unterstützung bei der Projektentwicklung. Das zweite Wochenende (26. bis 28. Juni 2026) im Klimapark Artefact Glücksburg (DE) dient der vertieften Umsetzung, Evaluation und Feier der grenzüberschreitenden Erfolge.

Programmheft Grøn Grenzregion Initiative

Projektbeschreibung

Anmeldebogen

Teilnahme: Jetzt anmelden und dabei sein!

Melde dich bis zum 26. März 2026 an und werde Teil der Initiative Grüne Grenze mit der Green Højskole im April und Juni. Bring dein Projekt mit – oder finde es unterwegs. Lass dich stärken, vernetzen und feiern für das, was du tust. Denn das Klima braucht nicht mehr perfekte Konzepte. Es braucht Menschen wie dich.

Füllt dazu einfach den Anmeldebogen aus und sendet ihn an eine der angegebenen E-Mail-Adressen. Wir melden uns dann bei euch.

Projektpartner: Wer steckt dahinter?

Für die Initiative Grøn Grenzregion bündeln bewirk – Gemeinsam fürs Klima, BobenOp und Grønne Nabofællesskaber ihre Bildungs- und Vernetzungsangebote über die Grenze hinweg und öffnen sie für eine gemischte Gruppe von Praktivist:innen aus Deutschland und Dänemark. Ziel ist es, die Teilnehmenden in ihren aktuellen Vorhaben konkret zu unterstützen.

Grønne Nabofællesskaber ist eine dänische Bewegung, die lokale Netzwerke für klimabegeisterte Menschen und Familien aufbaut. Ziel ist es, Nachbar*innen zusammenzubringen, die sich für Klima, Biodiversität, Umwelt und ein nachhaltiges Leben einsetzen. Die selbstorganisierten Gruppen unterstützen die grüne Wende mit Aktivitäten wie wilden Gärten, Tauschinitiativen, Repair-Cafés oder gemeinsamen Einkaufs- und Kochaktionen. Interessierte können bestehende Gruppen über die Plattform finden oder selbst ein neues grünes Nabofællesskab gründen. Die Organisation stellt Materialien bereit, begleitet neue Gruppen, bietet Formate wie „Walk and Talk“, Auftakttreffen im Viertel und die „Grøn Højskole“, die Engagierte für langfristige Klimaprojekte qualifiziert.

BobenOp – Klima- und Energiewende e.V. ist ein gemeinnütziger Verein aus dem Amt Hürup, der Klimaschutz und Energiewende vor Ort voranbringt. Der Verein setzt bei den Menschen im Alltag an – etwa bei Stromverbrauch, Wärmeversorgung, Mobilität und Konsum – und fördert so Umwelt- und Klimaschutz sowie bürgerschaftliches Engagement. BobenOp initiiert und begleitet Projekte wie Carsharing, Nahwärmelösungen, Bildungsangebote und gemeinschaftliche Aktionen für ein nachhaltiges Leben. Durch Lern- und Aktionsgruppen, z.B. zu nachhaltigem Gärtnern oder Permakultur, werden Wissen und praktische Erfahrungen geteilt. Der Verein versteht sich als Plattform für alle, die ihre Region klimafreundlich und zukunftsfähig gestalten wollen.

Beschreibung: Grüne Hochschule / „Grøn Højskole“

An zwei intensiven Wochenenden – mit Unterkunft und Verpflegung – schaffen wir Raum für:

  • Vernetzung und Team-Building
  • Wissensaustausch und Best-Practice-Einblicke
  • Überblick über Förderlandschaften
  • Coaching und Begleitung der eigenen Projektideen
  • weitere praxisorientierte Workshops nach Bedarf

Zwischen den Wochenenden läuft eine Begleitphase, in der die Gruppen ihre Vorhaben im Alltag weiterverfolgen und Unterstützung erhalten. So wird aus guten Ideen Schritt für Schritt wirksame Praxis in der Grenzregion.

Hinweise: Förderregion, Kosten und Teilnahmebedingungen

Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmer:innen, die bei beiden Veranstaltungen teilnehmen, kostenlos. Die Anreise trägt jede Person selbst.

  • Gesamtgruppe: 20–30 Personen
  • Pro Initiative: maximal 3 Teilnehmer:innen

Sprache: Die Veranstaltung ist mehrsprachig angelegt, ohne feste Voraussetzungen in Dänisch, Deutsch oder Englisch. Voraussichtlich finden die Vorträge überwiegend auf Englisch statt, im Seminar selbst kann jedoch in verschiedenen Sprachen gesprochen werden.

Dieses Projekt wird durch das EU-Programm Interreg Deutschland-Danmark gefördert. Die Förderregion von Interreg Deutschland-Danmark umfasst den unmittelbaren deutsch-dänischen Grenzraum und einige angrenzende Gebiete.​